|  | | |

02-10-08, 09:20 PM
| | | Re: "Unbekannt" abweisen Matthias Hanft wrote:
> Aber das ist seit ca. 15 (?) Jahren, als die letzte mechanische
> Vermittlungsstelle abgeschaltet wurde, pure Nostalgie :-)
Bissel weniger, die letzten analogen müssten 1997 oder 1998
rausgeflogen sein. Bin mir nicht ganz sicher, aber ich weiß
daß ich noch sehr lange an so einer hang.
--
"And guess what software Osama Bin Laden uses on his laptop? [...] Osama uses
Linux because he knows [it is] designed to counterfeit DVDs, circumventing
the Digital Millenium Copyright Act, and defraud companies like Disney."
-- http://www.shelleytherepublican.com | |

02-10-08, 10:42 PM
| | | Re: "Unbekannt" abweisen Michael Holzt schrieb
>> Aber das ist seit ca. 15 (?) Jahren, als die letzte mechanische
>> Vermittlungsstelle abgeschaltet wurde, pure Nostalgie :-)
> Bissel weniger, die letzten analogen müssten 1997 oder 1998
> rausgeflogen sein. Bin mir nicht ganz sicher, aber ich weiß
> daß ich noch sehr lange an so einer hang.
Die letzte analoge Fernvermittlung der Telekom ist 1994 abgeschaltet
worden, die letzte analoge Ortsvermittlung erst Ende 1998, die Meldung
muesste bei Heise sogar noch irgendwo im Archiv sein. Allerdings waren
da nicht mehr die alten Hebdrehwaehler drin, sondern ein motorbasiertes
System.
Ich nehme an (kenne aber keinen passenden Beleg) dass die letzten
echten Hebdrehwaehleraemter bei der Bahn in einigen "Orts"netzen
noch laenger liefen.
Ruediger | | | Try the foonews Toolbar!!! | |

03-10-08, 08:37 AM
| | | Re: "Unbekannt" abweisen Ruediger Schwarz-Linek <dfn_2008_q2.j.slcomm@spamgourmet.com> wrote:
>Michael Holzt schrieb
>>> Aber das ist seit ca. 15 (?) Jahren, als die letzte mechanische
>>> Vermittlungsstelle abgeschaltet wurde, pure Nostalgie :-)
>
>> Bissel weniger, die letzten analogen müssten 1997 oder 1998
>> rausgeflogen sein. Bin mir nicht ganz sicher, aber ich weiß
>> daß ich noch sehr lange an so einer hang.
>
>Die letzte analoge Fernvermittlung der Telekom ist 1994 abgeschaltet
>worden, die letzte analoge Ortsvermittlung erst Ende 1998, die Meldung
>muesste bei Heise sogar noch irgendwo im Archiv sein. Allerdings waren
>da nicht mehr die alten Hebdrehwaehler drin, sondern ein motorbasiertes
>System.
Der Westen war schon seit Mitte der 80er mehr oder weniger komplett
auf EMD-Technik umgestellt.
Grüße
Marc
--
" Wenn's nur billig genug ist, würden die | Marc Haber
Leute sogar Stockhiebe auf die nackten | Mailadresse im Header
Fußsohlen akzeptieren. " - Carsten Müller | http://www.zugschlus.de/
in de.comp.sys.ibm-pc, 05. Dezember 1998 | No courtesy copies, please! | |

03-10-08, 10:22 AM
| | | Re: "Unbekannt" abweisen Ruediger Schwarz-Linek wrote:
> Die letzte analoge Fernvermittlung der Telekom ist 1994 abgeschaltet
> worden, die letzte analoge Ortsvermittlung erst Ende 1998, die Meldung
> muesste bei Heise sogar noch irgendwo im Archiv sein.
Wikipedia schreibt:
| Die zuletzt digitalisierte Vermittlungsstelle in Deutschland war
| Stolberg-Gressenich im Kreis Aachen, die im November 1998 von EMD-System
| auf EWSD umgeschaltet wurde.
--
"And guess what software Osama Bin Laden uses on his laptop? [...] Osama uses
Linux because he knows [it is] designed to counterfeit DVDs, circumventing
the Digital Millenium Copyright Act, and defraud companies like Disney."
-- http://www.shelleytherepublican.com | |

03-10-08, 04:26 PM
| | | Waehler-Historie Marc Haber meinte zu "Re: "Unbekannt" abweisen":
> Ruediger Schwarz-Linek <dfn_2008_q2.j.slcomm@spamgourmet.com> wrote:
>> Die letzte analoge Fernvermittlung der Telekom ist 1994 abgeschaltet
>> worden, die letzte analoge Ortsvermittlung erst Ende 1998, die Meldung
>> muesste bei Heise sogar noch irgendwo im Archiv sein. Allerdings waren
>> da nicht mehr die alten Hebdrehwaehler drin, sondern ein motorbasiertes
>> System.
> Der Westen war schon seit Mitte der 80er mehr oder weniger komplett
> auf EMD-Technik umgestellt.
Laut www.fernsprecher.com soll der letzte Hebdrehwähler ebenso wie der
letzte EMD 1997 außer Betrieb gegangen sein.
Was den Termin betrifft: Seit Mitte der 80er wurde insbesondere alles auf
EWSD bzw. deren digitale Pendants anderer TK-Lieferanten umgestellt.
--
Gruss,
Tobias. | |

03-10-08, 05:19 PM
| | | Re: "Unbekannt" abweisen > Laut der Swisscom Webseite werden abgewiesene Anrufe "normal taxiert", also scheinbar
> kostenpflichtig für den Anrufer auf die Ansage umgeleitet.
Und was ist die Folge von sowas?
--
Der Kaspar | |

03-10-08, 05:45 PM
| | | Re: "Unbekannt" abweisen >>> Angerufene keine Anrufe ohne Übermittlung der Rufnummer wünscht.
>
>> Das hört er in DE auch.
>
> Vor ner Woche hast Du noch was anderes geschrieben.
Ich sehe ja, dass der angerufene Anschluss existiert und von meinem
Anruf nichts mitbekommt.
######
Im Festnetz ist der Fall klar: Ist ein Anschluss nicht erreichbar, kann
man auch nicht dort anrufen. Hier besteht lediglich die Möglichkeit der
SMS-Umleitung (hierfür Steuer-SMS über das SMSC 0193010 an die 8888
senden, an E-mail-Adressen kostenlos), Netznachrichten-SMS gehen aber
trotzdem verloren, auch im Fall einer sofortigen AWS. Durch die
Digitalisierung der Ortsnetze sind auch analoge Anschlüsse, bei denen
der Hörer neben die Gabel gelegt wurde, rasch wieder anrufbar. Man kann
aber auch alte T-Net/T-ISDN-Standard-Anschlüsse für programmierte AWS
freischalten, nämlich indem man sich für die fernsteuerbare AWS
registriert (0800-3309798). So kann man z. B. Anrufe durch eine
Anrufweiterschaltung auf 032-000000000 ins Leere schicken. Dieser
Anschluss ist in der Regel [der roten Damenbärte] gassenbesetzt, die
0999999999 liefert angeblich "Kein Anschluss unter dieser Nummer
[010049-handle]".
Im Mobilfunk befinden sich die Anbieter im "Markt der Möglichkeiten",
verständlich, denn jede erfolgreich hergestellte Sprachverbindung
bedeutet hier Interconnect-Einnahmen, und der MoFu-Teilnehmer ist
meistens sowieso schon an die Mobilbox und leere Akkus gewöhnt. Wie
Empfangsbestätigungen bei SMS sind die Dienste im Ausland außer Kraft
gesetzt.
Im O2-Netz gibt es nur die Variante virtuelle Rufumleitung (nicht per
#xx#-Befehl entfernbar; ggf. überschreibbar) auf 01793000400, dieser
Dienst wird auf Kundenwunsch hin deaktiviert, auch netzintern
telefonierende Anrufer zahlen für evtl. Ansagen, ihre Rufnummer werde
übermittelt. Diese tritt bei außer-Funk (*#62#) und besetzt (*#67# &
#43#) in Kraft. Erreicht man die eigene Mobilbox kostenlos, kann man
auch die anderer o2-Netzteilnehmer kostenlos erreichen. Per kostenlosem
HandyFinder sieht man (auch), ob die eigene Nummer im Netz eingebucht ist.
T-Mobile schaltet ebenfalls AWS auf virtuelle Rufnummern, die hier als
as-is-Nummer Vorwahl AA xxxx dargestellt werden, die
Weiterleitungszenarien und das Abweisen von Anrufern mit CLIR=akt.
entsprechen denen von O2, der Dienst ist unter 2020 konfigurierbar,
Anrufer aus dem T-Mobile-Netz sind abrechnungstechnisch ausgepflegt, im
Fall des "Entgangene Anrufe per SMS" entstehen in keinem Fall Kosten.
Über den kostenpflichtigen SMS-Empfang kann ein passwortgeschützter
alert (E-mail-Benachrichtigung "Empfang blockiert") realisiert werden
(funktioniert allerdings nur einmal im Monat), über Mein T-Mobile
eingerichtet und CLOSEd, ist er kostenlos.
Vodafone bietet neben der rudimentären Gratis-Konfiguration der
(abschaltbaren/durch kostenpflichtige Ansage ersetzbaren) Mobilbox unter
22750222 noch zahlreiche Möglichkeiten, die Erreichbarkeit bei
Nichterreichbarkeit zu erhöhen (oder auch nicht): Zum einen sind die
Zwillingsrufnummern 017233014391 und 01723309439 selbstständig
eintragbar, allerdings sind sie durch die technische Gleichschaltung mit
der virtuellen Nummer 01723364700 redundant. Anrufer aus dem Heimatnetz
erhalten eine kostenlose Netz-Ansage, eine SMS bei Wiedererreichbarkeit
des Rufziels (ersatzweise "spricht gerade"), der Angerufene erhält
ebenfalls eine SMS, wenn die Übermittlung der Rufnummer aktiviert war
(kein CLIR). Anrufer aus Fremdnetzen werden kostenpflichtig verbunden,
können dafür aber auch im Fall der voreingestellen
Rufnummernunterdrückung ihre Rufnummer hinterlassen (dieses Aufheben des
DM CLIR erfolgt durch Drücken der Taste "1"). Die sofortige
Weiterleitung aller eingehenden Anrufe auf die virtuelle Nummer ist
nicht möglich. Die "eingängige Prellbock-Alzheimernummer" 0152-0-6889966
z. B. verwendet hierfür im Test erfolgreich die (*21*)00100(*11)# (auch
die 032000000000 bietet sich zum Überschreiben einer "aufscheinenden"
Anrufweiterleitung an). Auf Wunsch schaltet Vodafone die
01723364700-außer-Funk-AWS permanent ab, sie bleibt hierbei jedoch
jederzeit vom Kunden händisch wieder eintragbar. Kunden von
CallYa-Resellern (Talkline,...) können die Nummer evtl. nicht nutzen,
hier wurde beobachtet, dass sie als AWS auf die Mobilbox/5500 ausgeführt
wird. ArcorMobil-Kunden haben die 01723364750, von Anfragen beim
Netzbetreiber VF ist hierbei abzuraten, da dies in der Regel zur
D2-Neukunden-Hotline oder in eine lange Menü-Sackgasse routet; Arcor
schaltet die virtuelle Weiterleitung auf Kundenwunsch hin ab. Aufgrund
einschlägiger Erfahrungen in der Vergangenheit muss im Hinblick auf
evtl. zukünftige SMS-Benachrichtigungsdienst-Nummern vor der Verwendung
mit Reseller-Karten (z. B. smobil) gewarnt werden; sollten diese wieder
verbindungsauslösend konnektiert werden - dies war früher bei der
017233014391 der Fall, wenn jemand ohne CLIR draufkam - und gleichzeitig
wie ein Mailboxsystem kostenpflichtig anrufbar sein, entstehen dem
Weiterleitenden dieselben Kosten wie beim Anruf einer Heimatnetznummer.
Der Anruf bei einer Vodafone-Mobilbox ist für flat-Tarif(option)-Kunden
kostenlos. Auf besonderen Kundenwunsch hin (z. B. belästigende
Nonsensenachrichten aufgrund der Nummer) oder bei Unterlassen der
Aktivierung kann die Mobilboxnummer auch gänzlich aus dem Mobilboxsystem
ausgetragen werden (auf Kein Anschluss gesetzt), dies ist jedoch in der
Regel nicht sinnvoll, denn man kann das Handy für Anrufe sperren, indem
man an die 01723364700 (sofort) oder an die 00100 weiterleitet. | |

04-10-08, 10:36 PM
| | | Re: Waehler-Historie Tobias Crefeld wrote:
> Laut www.fernsprecher.com soll der letzte Hebdrehwähler ebenso wie der
> letzte EMD 1997 außer Betrieb gegangen sein.
Wie bereits geschrieben findet sich in der Wikipedia die Angabe, daß
erst im November 1998 die letzte EMD (im öffentlichen Fernsprechnetz)
ausser Betrieb gegangen ist, Ortsnetz Stolberg-Gressenich (Rhld).
Ich kann leider keine Quelle dafür finden.
--
"And guess what software Osama Bin Laden uses on his laptop? [...] Osama uses
Linux because he knows [it is] designed to counterfeit DVDs, circumventing
the Digital Millenium Copyright Act, and defraud companies like Disney."
-- http://www.shelleytherepublican.com | |

05-10-08, 12:25 AM
| | | Re: "Unbekannt" abweisen kasperl meinte:
>>>> Angerufene keine Anrufe ohne Übermittlung der Rufnummer wünscht.
>>
>>> Das hört er in DE auch.
>>
>> Vor ner Woche hast Du noch was anderes geschrieben.
> Ich sehe ja, dass der angerufene Anschluss existiert und von meinem
> Anruf nichts mitbekommt.
[+ Ausführungen über Mobiltelefonie]
Der Poster zuvor meinte, er hört diese Ansage. Jetzt "sieht" er sie?
Es ist unabdingbar, die Unterschiede zwischen Nichtexistenz eines Anschluß
einerseits und Nichterreichbarkeit oder Rufabweisung andererseits
verstehen zu lernen. Solange für diese drei Modi nur zwei Signalisierungen
existieren, wie das im Festnetz in D der Fall ist, ist eine eindeutige
Zuordnung nicht möglich.
--
Gruss,
Tobias. | |

05-10-08, 09:30 AM
| | | Re: Waehler-Historie Michael Holzt schrieb
> Wie bereits geschrieben findet sich in der Wikipedia die Angabe, daß
> erst im November 1998 die letzte EMD (im öffentlichen Fernsprechnetz)
> ausser Betrieb gegangen ist, Ortsnetz Stolberg-Gressenich (Rhld).
>
> Ich kann leider keine Quelle dafür finden.
Tja, da widerspricht die allwissende Muellhalde den Infos in der
Dtag- Unternehmensgeschichte, da steht unter Konzern -> Konzernprofil
-> Unternehmensgeschichte in dieser gruseligen Flash- Animation
"1997 Netzdigitalisierung perfekt Mit Abschluss der Digitalisierung
des Netzes in Deutschland im Dezember 1997 sind alle örtlichen
Vermittlungsstellen in Deutschland digitalisiert."
Im Archiv von Dejnews der de.comm.service+tarife (oh ja, da tobte
die Liberalisierung mit teilweise 3000 Postings im Monat) finden
sich tatsaechlich Hinweise dass der 18.12.1997 zumindest fuer die
Dtag korrekt ist.
Bei der Suche trifft man dann auch auf so nette Infos wie:
"Ein sechsminütiges Gespräch von München nach Hamburg kostet am
Sonntag vormittag künftig 1,44 Mark statt bisher 2,04 Mark."
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