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31-10-08, 04:34 PM
| | | Re: Alice? Michael Landenberger schrieb:
> Hansenet verlangt die Geräte definitiv zurück.
Wie sieht dieser Vorgang aus?
Muss der Kunde fristgerecht die Ware an den Anbieter zurücksenden
oder kommt vorher ein Schreiben mit der Aufforderung (und dem
Angebot, die Hardware gegen Kostenerstattung zu behalten)?
> Ich habe aber kein Problem mit Leihgeräten, denn erstens werden
> diese bei Defekten während der gesamten Vertragslaufzeit kostenlos
> ausgetauscht,
Das hätte ich bei anderen Anbietern auch nicht - insbesondere dann,
wenn ich exakt die (und nur die) Hardware verwenden würde.
Immerhin bewarb mich ja der Anbieter mit "Gehen Sie mit uns ins
Internet und zahlen Sie dafür nur x Euro monatlich".
Das sehe ich als Liefervertrag an:-)
> zweitens ist die Alice-Hardware ohnehin nicht gerade der Brüller
Preisgünstige Anbieter können mit ihren subventionierten Geräten
nicht die Wünsche aller Kunden befriedigen.
Da liegt es nahe, nur das Notwendigste zu verschicken, damit der
Kunde _überhaupt_ die Leistung nutzen kann.
> [spezielle WLAN-Anforderung]
Wenn das alles von Alice bereigestellt würde, ging die Kalkulation
auf keinen Fall mehr auf.
Außerdem wären dann erheblich mehr Mitarbeiter mit dem Kundensupport
beschäftigt.
Einfachste Hardware hat ja den Vorteil, dass nicht viel verstellt
sein kann. Hat der Kunde andere Hardware kann (und muss) man auf
dessen Service verweisen.
>> So habe ich jetzt schon (von anderen Anwendern) 5 Splitter,
>> 2 NTBA und 3 Einfachst-Modems.
> Und was machst du damit? Hintereinanderschalten? ;-)
Wenn ich mal groß bin, will ich ISP werden:-)
Gesammelt habe ich den Kram, weil ich es schade finde, sowas zu
verschwenden - in der Hoffnung, mal an einem Samstagabend jemandem
mit einem Tauschsplitter helfen zu können.
Aber meine "Kunden" haben ja nie Probleme mit der Hardware, sondern
immer nur mit der Software:-)
Gruß Christian | |

31-10-08, 06:47 PM
| | | Re: Alice? Christian Müller <spamalottomat@yahoo.de> wrote:
>Michael Landenberger schrieb:
>> Hansenet verlangt die Geräte definitiv zurück.
>
>Wie sieht dieser Vorgang aus?
>Muss der Kunde fristgerecht die Ware an den Anbieter zurücksenden
>oder kommt vorher ein Schreiben mit der Aufforderung (und dem
>Angebot, die Hardware gegen Kostenerstattung zu behalten)?
Er bekommt ein Schreiben mit der Aufforderung. Dem Gerät liegt ein
Rücksendeschein bei.
Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
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31-10-08, 08:00 PM
| | | Re: Alice? hu47121+nospam@usenet.kitty.sub.org (Hannah Schroeter) schrieb:
>Ich habe gesehen, daß Alice derzeit eine Aktion hat: Man kann wahlweise
>deren normale Tarife (mit 4 Wochen Kündigungsfrist zum Monatsende)
>buchen wie sonst auch, oder Knebelvertrag (2 Jahre, danach aber *deren*
>normale Kündigungsfrist, nicht jährliche Verlängerung), dann 12x10 EUR
>Ermäßigung, also insgesamt 120 EUR.
>Das hab ich mal zum Anlaß genommen, mir das anzuschauen und zu überlegen.
>Also, derzeit hab ich noch nen Uralt-T-Net noch mit den ca. 16,33
>Grundentgelt, plus Call-By-Call-Kosten, kommt auf ca. 25-30 im Monat.
Also 10 bis 15 Euro Gespräche im Monat. Das zahlt in der heutigen Zeit
eine Sprachpauschale.
>Internet noch nen Alt-Tarif bei Kabel-BW, 10 EUR, aber nur 100 kbit/s.
>Zusammen also 35-40 im Monat.
10 Euro Internetkosten, ISDN-Geschwindigkeit.
10 Euro zahlen heute eine schnelle DSL (so verfügbar). Normalerweise
sind Daten dabei, Zeit- oder Volumentarife sind meines Erachtens bei
Festleitungen Alibiveranstaltungen.
>Ich will kein VoIP/NGN und habe schon mitbekommen, daß man bei Alice
>direkt da keine vernünftigen Auskünfte bekommt, es da aber den Tip gibt,
>daß man bei denen wohl PSTN bekommt, wenn Alice Light *und* die
>Business-Produkte am Standort verfügbar sind. Beides *ist* wohl bei mir
>verfügbar (gecheckt: Varianten von Light mit und ohne eigenen
>Telefonanschluß und der "größere" Business-Anschluß). Stimmt das immer
>noch, daß man in dem Fall auch bei z.B. Alice Fun dann PSTN bekommt?
Anfang der Woche hat das noch gestimmt.
>Wie sind so die Erfahrungen, in solchen Situationen, beim Wechsel auf
>z.B. Alice Fun?
Die Umschaltung hat im vorliegenden Fall (im fremden Haus) gut geklappt,
Telefon lief; Internet ist etwas trickreich anzuschließen.
Die Heißleine war wenig hilfreich, und Internetrecherche ist ohne
funktionierenden Anschluß halt etwas schwierig.
>Was für Dienstmerkmale sind normal bei denen per Default
>geschaltet?
>Netzseitiger AB?
Nein.
>CLIR
Funktioniert m.W.
>Telefonbucheintrag (am liebsten keiner,
>und ja, dennoch per Default Rufnummernübermittlung)?
Ja.
>Da ich ja an sich versorgt bin, wäre es nicht dringend, wie bald
>umgeschaltet wird, es wäre nur nicht toll, wenn es längere Zeiten mit
>gar keiner Versorgung (weder "alt" noch "neu") gäbe
Im vorliegenden Fall kein merkbarer Ausfall.
>Sonst noch Dinge, die bei einem Wechsel bzw. Überlegungen dazu zu
>beachten wären?
Im nachhinein für meinen eigenen Fall betrachtet (der nicht der oben
beschriebene ist): Für die paar Kröten, die Breitband-Internet kostet
(selbst zu T-Tarifen), hätte ich mir das viel früher leisten sollen.
--
Martin Gerdes | |

01-11-08, 01:29 AM
| | | Re: Alice? Hallo!
Michael Landenberger <spameimer052006@arcor.de> wrote:
>"Hannah Schroeter" <hu47121+nospam@usenet.kitty.sub.org> schrieb:
>> Ach ja, was bekommt man von denen eigentlich wirklich gestellt,
>> wenn es heißt "DSL-Modem"?
>Ein DSL-Modem ;-)
Ok. Die Nachfrage war ja nur, weil heutzutage manchmal der
Sprachgebrauch ungenau ist.
>Genauer: einen per Konfiguration zum Modem kastrierten DSL-Router.
Ahja. Gibt's reine DSL-Modems gar nimmer so, oder wie kommt das?
>> Bekommt man einen Splitter?
>Ja.
Ok.
>> Ist das "DSL-Modem" wirklich ein reines
>> Modem, sprich muß man dahinter selbst pppoe "sprechen" können?
>Ja, das an das Modem angeschlossene Gerät (Router oder PC) muss PPPoE
>"sprechen". Allerdings lässt sich das Modem zum Router umkonfigurieren.
>Wie das geht, erfährt man hier:
><http://wiki.mhilfe.de/index.php?title=Siemens_C2-010-I_als_Router_konfigurieren>
>(für Siemens C2-010i)
>bzw. hier:
><https://www.alice-dsl.de/kundencenter/export/de/download/anleitungen/global_anleitungen/anleitung_kpk_kgk_siemens_sl2_routerkonfig.pdf>
>(für Siemens SL2-141i)
>
>Vermutlich wirst du das C2-010i bekommen. Dieses verfügt aber nur über
>einen einzigen LAN-Anschluss und kein WLAN. Selbst nach einer
>Umstellung auf Routerbetrieb erfüllt das Gerät daher vermutlich nicht
>alle deine Anforderungen. Du kannst aber problemlos eigene Hardware
>daran anschließen oder es sogar komplett durch eigene Hardware
>ersetzen. Im ersten Fall bräuchtest du einen (WLAN-)Router ohne
>internes DSL-Modem, im zweiten Fall einen solchen mit DSL-Modem. Falls
>du dich mit dem Gedanken trägst, später Alice Home TV zu bestellen,
Das geht, Optionen wie Home TV oder auch die Mobilfunk-Option
*nachzubestellen*, wenn man sie nicht gleich mitbestellt?
>würde ich einen Router ohne oder mit abschaltbarem DSL-Modem vorziehen.
>Grund: für Home TV *muss* das Alice-Modem benutzt werden. Es hat 2
>separate Anschlüsse für TV und Internet (WAN). An den TV-Anschluss
>kommt die Set-Top-Box für Home TV, an den WAN-Anschluss der PC bzw.
>Router, welcher dann das Alice-Modem als externes Modem nutzt.
Ahja, okay. Also sprich so in etwa?
_Analogfon
/ Rechner/Router/...
TAE-Splitter-+ /
\_Alice-Modem
\_Settopbox-TV
Bisher hab ich beim Kabel (da bekommt man ein Modem, von dem man sich
per DHCP *eine* Adresse beziehen kann, für mehr, muß man ja auch selbst
was machen, sprich selbst weiteren Router dahinter o.ä.), meinen Rechner
direkt dahinter, und wenn Besuch da ist, dann hängt der an nem Switch,
an dem eine andere Netzwerkkarte des selben Rechners hängt, und auf
dieser Netzwerkkarte ist ein DHCP-Server auf dem Rechner konfiguriert,
samt NAT etc. (das ganze unter BSD). Prinzipiell müßte es also gehen,
das Setup so zu ändern, daß dann halt auf der Netzwerkkarte, die bisher
zum Kabelmodem geht, das DSL-Modem ranzuhängen, und von
DHCP-Clientbetrieb auf pppoe umzustellen.
>Wichtig: die Alice-Geräte sind Leihgeräte. Du musst sie nach
>Vertragsende zurückgeben. Also nicht bei ebay verticken ;-)
Okay.
Grüße,
Hannah. | |

01-11-08, 01:36 AM
| | | Re: Alice? Hallo!
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote:
>hu47121+nospam@usenet.kitty.sub.org (Hannah Schroeter) schrieb:
>>Ich habe gesehen, daß Alice derzeit eine Aktion hat: Man kann wahlweise
>>deren normale Tarife (mit 4 Wochen Kündigungsfrist zum Monatsende)
>>buchen wie sonst auch, oder Knebelvertrag (2 Jahre, danach aber *deren*
>>normale Kündigungsfrist, nicht jährliche Verlängerung), dann 12x10 EUR
>>Ermäßigung, also insgesamt 120 EUR.
>>Das hab ich mal zum Anlaß genommen, mir das anzuschauen und zu überlegen.
>>Also, derzeit hab ich noch nen Uralt-T-Net noch mit den ca. 16,33
>>Grundentgelt, plus Call-By-Call-Kosten, kommt auf ca. 25-30 im Monat.
>Also 10 bis 15 Euro Gespräche im Monat. Das zahlt in der heutigen Zeit
>eine Sprachpauschale.
Bei der T wohl nicht ganz. Evtl. im Komplettpacket (Call&Surf) gerade
so, also wenn ich Internet dazurechne und die ~40 EUR, die das IIRC
kostet, nehme. Dann habe ich aber nen Knebelvertrag (2 Jahre/1 Jahr
Verlängerung). Den kann ich mir gleich sonstwo[tm] holen, theoretisch
auch beim Kabelanbieter (modulo NGN, dann aber für 30 EUR mit 16MBit
Internet, wovon das NGN-Telefon *nicht* abgeht).
>>Internet noch nen Alt-Tarif bei Kabel-BW, 10 EUR, aber nur 100 kbit/s.
>>Zusammen also 35-40 im Monat.
>10 Euro Internetkosten, ISDN-Geschwindigkeit.
Ja, etwas über ISDN-Geschwindigkeit, Ping-Zeiten aber deutlich besser
als ISDN (10ms oder knapp drüber).
>10 Euro zahlen heute eine schnelle DSL (so verfügbar).
Naja, per Privatmail habe ich noch einen Hinweis auf einen Anbieter
bekommen, der zu einem T-Anschluß dazu für ca. 11 EUR/Monat per
Resale-DSL 16MBit-Flat anbieten kann. Nachteil halt auch wieder 2 J./1
J.-Knebelvertrag.
>Normalerweise
>sind Daten dabei, Zeit- oder Volumentarife sind meines Erachtens bei
>Festleitungen Alibiveranstaltungen.
>>Ich will kein VoIP/NGN und habe schon mitbekommen, daß man bei Alice
>>direkt da keine vernünftigen Auskünfte bekommt, es da aber den Tip gibt,
>>daß man bei denen wohl PSTN bekommt, wenn Alice Light *und* die
>>Business-Produkte am Standort verfügbar sind. Beides *ist* wohl bei mir
>>verfügbar (gecheckt: Varianten von Light mit und ohne eigenen
>>Telefonanschluß und der "größere" Business-Anschluß). Stimmt das immer
>>noch, daß man in dem Fall auch bei z.B. Alice Fun dann PSTN bekommt?
>Anfang der Woche hat das noch gestimmt.
Okay.
>>Wie sind so die Erfahrungen, in solchen Situationen, beim Wechsel auf
>>z.B. Alice Fun?
>Die Umschaltung hat im vorliegenden Fall (im fremden Haus) gut geklappt,
>Telefon lief; Internet ist etwas trickreich anzuschließen.
>Die Heißleine war wenig hilfreich, und Internetrecherche ist ohne
>funktionierenden Anschluß halt etwas schwierig.
Inwiefern ist das tricky, wenn man das Grundprinzip weiß (ich bin ja
nicht komplett technikfremd, wenn ich das mal vorsichtig ausdrücke)?
>>Was für Dienstmerkmale sind normal bei denen per Default
>>geschaltet?
>>Netzseitiger AB?
>Nein.
Ok, ich werde es nicht vermissen (hab ich bei T auch nicht - alter
T-Net-Standard).
>>CLIR
>Funktioniert m.W.
Ok.
>>Telefonbucheintrag (am liebsten keiner,
>>und ja, dennoch per Default Rufnummernübermittlung)?
>Ja.
Gut.
>>Da ich ja an sich versorgt bin, wäre es nicht dringend, wie bald
>>umgeschaltet wird, es wäre nur nicht toll, wenn es längere Zeiten mit
>>gar keiner Versorgung (weder "alt" noch "neu") gäbe
>Im vorliegenden Fall kein merkbarer Ausfall.
Jo. Nach anderen Informationen war's ja am Umschalttag ein paar Stunden
Telefon, noch weniger beim DSL (was dort bereits vorhanden war).
>>Sonst noch Dinge, die bei einem Wechsel bzw. Überlegungen dazu zu
>>beachten wären?
>Im nachhinein für meinen eigenen Fall betrachtet (der nicht der oben
>beschriebene ist): Für die paar Kröten, die Breitband-Internet kostet
>(selbst zu T-Tarifen), hätte ich mir das viel früher leisten sollen.
Okay, danke für die Erfahrungen und Infos.
Grüße,
Hannah. | |

01-11-08, 12:00 PM
| | | Re: Alice? hu47121+nospam@usenet.kitty.sub.org (Hannah Schroeter) schrieb:
>>>Ich habe gesehen, daß Alice derzeit eine Aktion hat
>>>Das hab ich mal zum Anlaß genommen, mir das anzuschauen und zu überlegen.
>>>Derzeit hab ich noch nen Uralt-T-Net noch mit den ca. 16,33
>>>Grundentgelt, plus Call-By-Call-Kosten, kommt auf ca. 25-30 im Monat.
>>Also 10 bis 15 Euro Gespräche im Monat. Das zahlt in der heutigen Zeit
>>eine Sprachpauschale.
>Bei der T wohl nicht ganz. Evtl. im Komplettpacket (Call&Surf) gerade
>so, also wenn ich Internet dazurechne und die ~40 EUR, die das IIRC
>kostet, nehme.
<Achselzuck>
>Dann habe ich aber nen Knebelvertrag (2 Jahre/1 Jahr Verlängerung).
Rechenexempel.
Man mag die üblich gewordenen Kündigungsfristen beklagen -- ich halte
sie bekanntlich auch für nachteilig -- das wird sie aber nicht ändern.
Momentan wäre bei mir wohl Jahrestakt. Ich beabsichtige allerdings
nicht, im nächsten Jahr umzuziehen und auch nicht, den Anbieter zu
wechseln. Wenn aber doch, wären im Extremfall 360 Flocken verspielt, ein
Betrag, der bei mir beim Umzug zu den kleineren Kosten gehören würde.
Klar: Alice hat vom Prinzip her das fairere Angebot als praktisch alle
anderen; als ich vor der Entscheidung zum neuen Anschluß stand, hat
Alice hier aber noch keinen Vollanschluß angeboten.
>Den kann ich mir gleich sonstwo[tm] holen, theoretisch
>auch beim Kabelanbieter (modulo NGN, dann aber für 30 EUR mit 16MBit
>Internet, wovon das NGN-Telefon *nicht* abgeht).
Klar.
>>>Internet noch nen Alt-Tarif bei Kabel-BW, 10 EUR, aber nur 100 kbit/s.
>>>Zusammen also 35-40 im Monat.
>>10 Euro Internetkosten, ISDN-Geschwindigkeit.
>Ja, etwas über ISDN-Geschwindigkeit, Ping-Zeiten aber deutlich besser
>als ISDN (10ms oder knapp drüber).
Na gut.
Die Zeiten, in denen ich jedes freie Byte Speicher, jedes Megahertz mehr
CPU-Takt und Breitbandgeschwindigkeit überschwenglich begrüßt habe, sind
vorbei. Die Sache läuft bei mir, könnte schneller (kann immer
schneller), ist aber nicht so langsam, daß ich direkt Handlungsbedarf
sehe.
>>10 Euro zahlen heute eine schnelle DSL (so verfügbar).
>Naja, per Privatmail habe ich noch einen Hinweis auf einen Anbieter
>bekommen, der zu einem T-Anschluß dazu für ca. 11 EUR/Monat per
>Resale-DSL 16MBit-Flat anbieten kann. Nachteil halt auch wieder 2 J./1
>J.-Knebelvertrag.
Das reißt nichts.
Du zahlst 16 Euro für Deinen T-Anschluß, dazu mindestens 10 Euro
Gespräche, dazu dann 1 Euro für die DSL (Kannst Du an Deinem Standort
von der Leitungslänge her 16 MBit/s bekommen?).
Zusammen sind das 36 Euro; praktisch jedes Komplettangebot ist billiger.
Zugegeben: So hast Du "tägliche" Kündigung fürs Telefon (26 Euro pro
Monat) und 24/12 für die DSL (11 Euro pro Monat). Im schlimmsten Fall
hast Du mit einem Komplettpaket 24/12 für 30 Euro.
Bei Alice hättest Du aktuell allerdings 12 Monate lang 20 Euro
_Gesamtkosten_ (davon ausgehend, daß Du keine Telefonate zu
Sondernummern und zu Mobil führst) gegenüber 36 Euro Kosten für die
skizzierte Lösung. Das sind im ersten Jahr 240 statt 432 Euro, also 192
Euro weniger, im zweiten Jahr immerhin noch 72 Euro weniger. Die
Ersparnis hast Du auch in den Folgejahren, dann aber bei Alice
monatliche Kündigung (angesichts der Kündigungsfristen im
Mietwohnungsbereich ist das so gut wie eine 6-Tages-Kündigungsfrist),
bei Deinem Alternativanbieter bist Du jeweils ein Jahr gebunden.
Ich habe ja nun die Alice-Installation gerade hinter mir und die
Entscheidung für den geeigneten Tarif.
Meine Bekannte hat von alledem keine Ahnung, daher mich entscheiden
lassen. Ich habe mir für sie auch überlegt, ob ich eine Lidl-DSL 1000
für 10 Euro/min dazubuchen und den Telekom-Telefonanschluß unangetastet
lassen sollte. Aus der gleichen Überlegung wie oben hat sich das aber
nicht gelohnt.
Meine Bekannte telefoniert extrem wenig (bisher 2 - 4 Euro
Gesprächskosten pro Monat). Alice bietet (wohl alibimäßig) auch noch
Tarife ohne Daten- oder Sprachpauschale an. Die sind aber nur
geringfügig billiger, so daß sie im Grunde auch für Wenigsurfer und
Wenigtelefonierer uninteressant sind.
>>> Stimmt das immer noch, daß man in dem Fall auch bei
>>> z.B. Alice Fun dann PSTN bekommt?
>>Anfang der Woche hat das noch gestimmt.
>>>Wie sind so die Erfahrungen, in solchen Situationen, beim Wechsel auf
>>>z.B. Alice Fun?
>>Die Umschaltung hat im vorliegenden Fall (im fremden Haus) gut geklappt,
>>Telefon lief; Internet [war] etwas trickreich anzuschließen.
>>Die Heißleine war wenig hilfreich, und Internetrecherche ist ohne
>>funktionierenden Anschluß halt etwas schwierig.
>Inwiefern ist das tricky, wenn man das Grundprinzip weiß (ich bin ja
>nicht komplett technikfremd, wenn ich das mal vorsichtig ausdrücke)?
a) Ich habe das Grundprinzip halt nicht gewußt.
b) Anschlußkennung und Paßwort standen nicht zur Verfügung.
c) Die Heißleine war ausgesprochen unhilfreich.
Ich wollte in diesem Fall (technisch unbeleckter Anwender) alles präzise
nach Anbietervorgabe machen, weil ein anderer Fremder in der Lage sein
sollte, im Bedarfsfall zu helfen. Ich habe also das Modem/Router
angeschlossen wie üblich, mehr oder minder sofort stand die
WLAN-Verbindung, der PC bekam eine nicht-lokale IP (zu vermuten stand,
eine von Alice -- ohne funktionierende Internetverbindung im Raum kann
man das allerdings nicht verifizieren). Der Rechner meldete aber
"eingschränkte oder nicht vorhandene Konnektivität".
Das hat mich verwirrt. Mittlerweile ist es klar: das Kistchen ist in der
aktuellen Konfiguration lediglich ein Modem; die WLAN-Verbindung ist
eine schlichte Brücke, keine eigentliche IP-Verbindung. Die
eingeschränkte Konnektivität bezog sich nicht auf die WLAN-Verbindung
(wie ich dachte), sondern auf die Verbindung nach außen.
Nunja -- normalerweise braucht man für eine Internetverbindung ja auch
Nutzerkennung und Paßwort. Ich fragte meine Bekante daher nach der
Auftragsbestätigung, in der ich diese Daten vermutete. "Nichts gekommen,
ich habe mich auch gewundert."
Da blieb nichts: 0180-5, auch wenn das Herz blutet*. Die Heißleine
wollte natürlich das Kundenpaßwort wissen, was weder ich noch meine
Bekannte kannte. Daraufhin wollte die Guteste überhaupt nichts sagen
(Die übliche Datenschutzleier). Am Ende habe ich aus Verzweiflung den
Hörer meiner Bekannten übergeben (die von Technik soviel versteht wie
die Kuh vom Sonntag). Der hat die Heißleinerin dann problemlos und ohne
weitere Fragen (!) Auskunft gegeben -- meine Bekannte hat allerdings
davon allerdings -- wie erwartet -- nichts verstanden. Ich als
Internetinstallateur war also keinen Schritt weiter.
*Im Internet steht die echte Telefonnummer -- vorher ergoogeln!
Am heimischen PC waren die nötigen Informationen rasch zu erheben:
Nutzerkennung bei Alice ist die Telefonnummer mit Vorwahl, Paßwort
braucht man keins (kann aber eins setzen). Dieses große Geheimnis hätte
mir die Heißleinerin schon wohl ohne großen Bruch des Datenschutzes
erzählen können, zumal ich von dem fraglichen Telefonanschluß aus
angerufen habe und die sonst üblicherweise abgefragten Daten (z.B.
Geburtsdatum des Anschlußinhabers) parat gehabt hätte.
Am nächsten Tag bin ich wieder hin, bin dann über die Hürde des
Alice-Installationsassistenten hinweggekommen. "Nun bin ich drin!"
dachte ich. War ich aber nicht. Das WLAN-Icon zeigte weiterhin "keine
oder eingeschränkte Konnektivität". Die externe IP war allerdings nach
dem Neustart sofort da (jeweils eine andere, was den Verbindungsaufbau
grundsätzlich bestätigte). Hm.
Des Rätsels Lösung war, daß man sich zusätzlich noch ausdrücklich
einwählen muß (Vorsorge wohl für Zeit- und Volumentarife). :-( Das war
es dann: Mit dem Click auf das Desktop-Icon war die Fehlermeldung in der
Taskleiste auch weg.
Der Fehler steckt immer dort, wo man es nicht vermutet.
Man kann die PPPoE-Verbindung auch so konfigurieren, daß die Einwahl
automatisch erfolgt. Das habe ich der Bedienungsvereinfachung wegen
danach auch so eingestellt.
Ach ja: Die Auftragsbestätigung fand sich dann auch -- im Web-Postfach
meiner Bekannten, also im Internet. Ich wäre am fraglichen Abend also
nicht drangekommen.
Das nächste Mal bin ich schlauer.
(Und nachdem ich nun auf der Alice-CD eine Anleitung entdeckt habe, wie
man das Modem zum Router umkonfiguriert, Hansenet also keinen Ärger
machen wird, wenn in einem Servicefall das Gerät als Router arbeitet,
werde ich die Dame nochmal besuchen und das Kistchen dergestalt
umkonfigurieren. Das hat ja diverse Vorteile.)
Wenn bei der Installation (s)einer Internetverbindung irgendwas nicht
klappt, steht man mangels Internetverbindung :-( final auf dem Schlauch.
Wenn man einen netten (oder nachlässigen) Nachbarn hat, ist in dieser
Situation ein offenes oder zu diesem Zweck geöffnetes Fremd-WLAN Gold
wert.
>>>Sonst noch Dinge, die bei einem Wechsel bzw. Überlegungen dazu zu
>>>beachten wären?
>>Im nachhinein für meinen eigenen Fall betrachtet (der nicht der oben
>>beschriebene ist): Für die paar Kröten, die Breitband-Internet kostet
>>(selbst zu T-Tarifen), hätte ich mir das viel früher leisten sollen.
>Okay, danke für die Erfahrungen und Infos.
:-)
Gern geschehen.
--
Martin Gerdes | |

01-11-08, 12:59 PM
| | | Re: Alice? "Martin Gerdes" <martin.gerdes@gmx.de> schrieb:
[Haken und Ösen bei der Installation eines Alice Internetzugangs]
Gerade bei dir als eifrigem Leser von de.comm.* und insbesondere meiner
Beiträge ;-) hätte ich derartige Probleme nicht vermutet. Dass man [tm]
die Alice Software nicht verwenden, sondern stattdessen eine
Breitbandverbindung mit OS-Bordmitteln erstellen soll, und dass die
Meldung "keine Konnektivität" mit dem Umstand zusammenhängt, dass die
von Hansenet gelieferte Hardware ein zum Modem umkonfigurierter Router
mit deaktiviertem DHCP-Server ist, gehört doch eigentlich schon zum
Standardwissen für Regulars in de.comm.*. Und dass Heißleinen-Auskünfte
häufiger unbrauchbar sind, weiß inzwischen auch fast jeder, der mehr
als einmal mit einem Heißleiner telefoniert hat.
Allerdings wusste ich damals, als ich Alice-Kunde wurde, auch noch
nichts von den Tücken der Alice Software (die sich bei deiner Bekannten
offenbar auch gar nicht gezeigt haben). Ich habe die Alice-Software
eigentlich nur deshalb nicht installiert, weil ich von Anfang an über
Router ins Internet gegangen bin und vor allem deshalb, weil ich
grundsätzlich versuche, erst einmal mit OS-Bordmitteln ans Ziel zu
kommen. Das betrifft übrigens nicht nur Internetzugänge. Ich versuche
es generell zu vermeiden, meinen Rechner mit überflüssiger Software
zuzumüllen und installiere neue Programme daher erst dann, wenn es sich
partout nicht vermeiden lässt.
> Ich wollte in diesem Fall (technisch unbeleckter Anwender) alles
> präzise nach Anbietervorgabe machen, weil ein anderer Fremder in
> der Lage sein sollte, im Bedarfsfall zu helfen.
Dieses eigentlich löbliche Ansinnen hast du durch die Installation der
Alice-Software leider gründlich sabotiert (wobei man das eigentlich nur
Hansenet zum Vorwurf machen kann, denn eine potentiell problematische
Software gehört eigentlich nicht an den Kunden ausgeliefert). Die
Mysterien einer Standard-PPPoE-Verbindung unter Windows XP oder Vista
durchschaut auch ein Fremder schnell, wenn er Minimalwissen über
Windows mitbringt. Insbesondere kann dann auch jemand helfen, der
keinen Alice-Zugang hat und der daher die Alice-Software gar nicht
kennt. Die Mysterien der Alice-Software durchschaut dagegen niemand so
richtig (ich fürchte, das gilt sogar für die Entwickler dieser
Software). Ich traue mich allerdings kaum, dir den Rat zu geben, die
Software wieder zu deinstallieren, denn es kann sein, dass du das
System dann erst richtig zerschießt. Auf jeden Fall musst du nach der
Umkonfiguration des "Modems" zum Router dafür sorgen, dass jede Art von
PPPoE-Verbindung die Hufe stillhält und stattdessen die
(W)LAN-Verbindung genutzt wird. Das geschieht in den Internetoptionen,
wo man unter "Verbindungen" entweder "keine Verbindung wählen" oder
"nur wählen, wenn keine Netzwerkverbindung besteht" einstellen muss
(gilt für XP, bei anderen Windowsen dürfte die Vorgehensweise ähnlich
sein). Auch die automatische PPPoE-Einwahl musst du dann wieder
deaktivieren, sonst wird deine Bekannte mit der für sie bestimmt
unverständlichen Fehlermeldung "Fehler 678: Remote-Computer antwortet
nicht" konfrontiert.
Gruß
Michael | |

01-11-08, 01:25 PM
| | | Re: Alice? "Hannah Schroeter" <hu47121+nospam@usenet.kitty.sub.org> schrieb:
> Gibt's reine DSL-Modems gar nimmer so, oder wie kommt das?
Die gibt es schon noch, nur nicht bei Alice. Hansenet verwendet Router
und liefert sie (aus mir unverständlichen Gründen) als Modems aus.
Früher gab es mal eine Klausel in der Leistungsbeschreibung, dass
Alice-Internetzugänge für Privatkunden nur zur Nutzung mit
Einzelplatzrechnern gedacht waren. Wer ein Netzwerk anschließen wollte,
wurde auf die Geschäftskunden-Produkte verwiesen. Vielleicht war
Hansenet deshalb nicht daran interessiert, Privatkunden mit einem
Router auszustatten. Nichtsdestotrotz konnte man schon immer einen
Router anschließen und ein LAN betreiben, kein Alice-Kunde hat je
deswegen Probleme mit Hansenet bekommen. Die entsprechende Klausel
wurde auch schon vor längerer Zeit geändert, so dass der Routerbetrieb
seitdem auch offiziell möglich und erlaubt ist. Allerdings verweigert
der Hansenet-Support die Unterstützung, wenn fremde Hardware
angeschlossen ist (Ausnahmen bestätigen die Regel), selbst wenn man ein
Problem hat, das definitiv nicht auf den Einsatz fremder Hardware
zurückzuführen ist. In diesem Fall schließt man einfach vorübergehend
die Alice-Hardware an, lässt die Alice-Techniker ihre Messungen
durchführen und klemmt danach wieder die eigene Hardware an.
> Das geht, Optionen wie Home TV oder auch die Mobilfunk-Option
> *nachzubestellen*, wenn man sie nicht gleich mitbestellt?
Selbstverständlich. Möglicherweise fallen dann aber zumindest im Falle
von Home TV bzw. der dafür nötigen Hardware zusätzliche Versandkosten
und/oder Auftragsgebühren an. Bei der Mobiloption sind aber nach meiner
Erfahrung zumindest bei einer Online-Bestellung die Versandkosten (für
die SIM-Karte und ggf. ein Handy) und Auftragsgebühren durch den
Bereitstellungspreis von 19,90 Euro abgedeckt. Da man diese 19,90 Euro
derzeit in Form eines Gesprächsguthabens zurückbekommt, kostet die
Mobiloption rechnerisch nichts, egal ob man sie gleich oder erst später
bestellt.
> Also sprich so in etwa?
>
> _Analogfon
> / Rechner/Router/...
> TAE-Splitter-+ /
> \_Alice-Modem
> \_Settopbox-TV
Genau.
Ich möchte noch einen wichtigen Hinweis hinzufügen: die Alice
WLAN-Option "Web to go" halte ich für weniger empfehlenswert, denn es
besteht die Gefahr, dass man nur eine eingeschränkte Lösung mit einer
WLAN Bridge bekommt. Es ist in der Regel vorteilhafter, die gesparten
30 Euro (diese Summe wird als Bereitstellungspreis für "Web to go"
fällig) in einen eigenen WLAN-Router zu stecken.
Gruß
Michael | |

01-11-08, 05:27 PM
| | | Re: Alice? Hallo,
"Martin Gerdes" schrieb:
> Hannah Schroeter schrieb:
>> Also, derzeit hab ich noch nen Uralt-T-Net noch mit
>> den ca. 16,33 Grundentgelt, plus Call-By-Call-Kosten,
>> kommt auf ca. 25-30 im Monat.
> Also 10 bis 15 Euro Gespräche im Monat. Das zahlt in
> der heutigen Zeit eine Sprachpauschale.
NACK ... Hannah schieb nichts davon, dass diese Kosten
ausschliesslich auf Gespraeche ins deutsche Festnetz
zurueckzufuehren sind.
Zudem sollte man sich bei knapp ueber den Kosten fuer
eine Flat liegende Telefoniekosten sich ueberlegen
diese Flat zu bestellen. Eine Flat sind Fixkosten und
werden somit auch faellig wenn man z. B. im Urlaub
war.
zum Call-By-Call gibt es Alternativen wie Callingcards
oder http://www.easytelecom.de und http://www.budgetmobil.de
Ingo | |

01-11-08, 11:30 PM
| | | Re: Alice? "Michael Landenberger" <spameimer052006@arcor.de> schrieb:
>[Haken und Ösen bei der Installation eines Alice Internetzugangs]
>Gerade bei dir als eifrigem Leser von de.comm.* und insbesondere meiner
>Beiträge ;-) hätte ich derartige Probleme nicht vermutet.
Ich habe es auch nicht vermutet, sonst wäre mir das so vermutlich auch
nicht passiert. Bei der Installation des Internetzugangs hätte mir die
mittlerweile tief verinnerlichte Erkenntnis, daß Hansenet der beste
Internetanbieter der Welt ist, übrigens nicht weitergeholfen.
Bei mir damals (und immer sonst) bestand der Aufbau einer
Internetverbindung darin, die Geräte zu verkabeln, die Verbindung zum
Router erfolgte automatisch (oder einfach), und dann galt es, einmal
durch die Routeroptionen zu gehen.
Als ich ankam, fragte ich zuerst nach den Anmeldedaten; nachdem meine
Bekannte mir ernsthaft versicherte, keine Post von Alice bekommen zu
haben, andererseits das Netzkästchen schon vorkonfiguriert war, hätte
ich mir durchaus vorstellen können, daß auch die Kundenkennung dort
bereits vorkonfiguriert wäre.
Das war aber nicht der Fall.
Und ja, es hat mich schon verwundert, daß eine Verbindung, die
einerseits von der Gegenstelle eine IP empfangen hat, in
<Status/Drahtlose Netzwerke> etliche gesendete Datenpakete, aber kein
einziges empfangenes aufweist.
Ich mag schon etwas blauäugig an die Sache herangegangen sein (sonst
hätte ich einen Ersatzrouter und meinen eigenen Rechner mitgenommen).
Nachdem ich allerdings die Zugangskennung nicht kannte (und auch nicht
wußte, daß sie sich ganz einfach aus der Telefonnummer des Kunden
ergibt), wäre ich allein auch nicht weitergekommen.
Das nächste Mal bin ich schlauer.
Irgendwann einmal kommt mir so ein UMTS-Stift mit Tagespauschalen ins
Haus, mit dem hat man dann in einem solchen Fall Internetzugriff --
womit sich viele Probleme schnell klären lassen.
>Dass man [tm] die Alice Software nicht verwenden, sondern stattdessen
>eine Breitbandverbindung mit OS-Bordmitteln erstellen soll, und dass
>die Meldung "keine Konnektivität" mit dem Umstand zusammenhängt, dass die
>von Hansenet gelieferte Hardware ein zum Modem umkonfigurierter Router
>mit deaktiviertem DHCP-Server ist, gehört doch eigentlich schon zum
>Standardwissen für Regulars in de.comm.*.
<Achselzuck>
Zu meinem Standardwissen gehörte das nicht, so richtig naheliegend ist
die Fehlermeldung ja auch nicht.
Das Installationsprogramm macht übrigens nichts anderes als eine
standardmäßige Windows-Breitbandverbindung aufzusetzen.
>Und dass Heißleinen-Auskünfte häufiger unbrauchbar sind, weiß
>inzwischen auch fast jeder, der mehr als einmal mit einem Heißleiner
>telefoniert hat.
Das Problem war ja nicht, daß die Auskunft unbrauchbar war, sondern daß
die Guteste überhaupt keine Auskunft gegeben hat.
Ich hätte mir schon vorstellen können, daß selbst eine Heißleinerin
weiß, in welcher Form Anschlußkennung und Paßwort übermittelt werden.
>Allerdings wusste ich damals, als ich Alice-Kunde wurde, auch noch
>nichts von den Tücken der Alice Software (die sich bei deiner Bekannten
>offenbar auch gar nicht gezeigt haben).
Installiert wurde da nichts. Auf der CD ist ein Einrichtungsassistent,
der ist nicht schlecht, wenn man schon diese Zugangsart wählt (was ich
grundsätzlich für nachteilig halte, Routerzugang ist systematisch
besser).
>Ich habe die Alice-Software eigentlich nur deshalb nicht installiert,
>weil ich von Anfang an über Router ins Internet gegangen bin und vor
>allem deshalb, weil ich grundsätzlich versuche, erst einmal mit
>OS-Bordmitteln ans Ziel zu kommen.
Just das habe ich auch probiert.
>Das betrifft übrigens nicht nur Internetzugänge. Ich versuche
>es generell zu vermeiden, meinen Rechner mit überflüssiger Software
>zuzumüllen und installiere neue Programme daher erst dann, wenn es sich
>partout nicht vermeiden lässt.
ACK.
>> Ich wollte in diesem Fall (technisch unbeleckter Anwender) alles
>> präzise nach Anbietervorgabe machen, weil ein anderer Fremder in
>> der Lage sein sollte, im Bedarfsfall zu helfen.
>Dieses eigentlich löbliche Ansinnen hast du durch die Installation der
>Alice-Software leider gründlich sabotiert.
Nein, nein, sicherlich nicht.
>(wobei man das eigentlich nur Hansenet zum Vorwurf machen kann, denn
>eine potentiell problematische Software gehört eigentlich nicht an
>den Kunden ausgeliefert). Die Mysterien einer Standard-PPPoE-Verbindung
>unter Windows XP oder Vista durchschaut auch ein Fremder schnell,
>wenn er Minimalwissen über Windows mitbringt.
Eben. Drum ist es nun dort auch so.
>Ich traue mich allerdings kaum, dir den Rat zu geben, die
>Software wieder zu deinstallieren
Das fällt schonmal aus wegen "ist nicht".
>denn es kann sein, dass du das System dann erst richtig zerschießt.
Keine Sorge.
>Auf jeden Fall musst du nach der Umkonfiguration des "Modems" zum Router
>dafür sorgen, dass jede Art von PPPoE-Verbindung die Hufe stillhält
Das sollte durch Löschen des entsprechenden Eintrags leicht zu
bewerkstelligen sein.
>und stattdessen die (W)LAN-Verbindung genutzt wird. Das geschieht
>in den Internetoptionen, wo man unter "Verbindungen"
.... am sichersten den Eintrag "Alice" einfach löscht.
>Auch die automatische PPPoE-Einwahl musst du dann wieder
>deaktivieren,
Nachdem dann keine PPPoE-Einwahl mehr vorhanden ist, entfällt das auch.
--
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