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Old 12-05-08, 10:13 AM
Michael Kalus
 
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Default Re: Basel-Projekt Vorschlag

Guten Morgen Rafael.


On 11 Mai, 10:17, Rafael Deliano <Rafael_DelianoENTFER...@t-online.de>
wrote:
> Es gibt einlagig, handgeätzt ( und deshalb quasikostenlose )
> Adapterboards:http://www.embeddedforth.de/GP32/GP32boards.html
> Dienen zur schnelleren Realisierung gefädelter Breadboards:


Überschaubar einseitig, einfach anzuschließen, handlich; dass heißt
nicht zu klein. Da kann man auch selbst dran herum löten. Gefällt mir
gut.


http://www.embeddedforth.de/temp/breadboard.pdf
> Ist eine Anschaltung für ein HP Barcode-IC.
> Links ist vertikal ein handgeätztes Stromversorgungsboard.
> D.h. ein System für Leute die sehr viel Breadboards bauen. Nicht
> speziell auf das ominöse Jungvolk zugeschnitten.


Aha, ok. Wie verbindest du deine CPU-Karte mit dem Breadboard? (In dem
Bild scheint die nur aufgelegt, demo-halber nehme ich mal an)
Pinleiste an den herausgeführten Leitungen in Sockel darunter nehme
ich mal an, oder?

Und was ist das für ein Chip in der Mitte des gefädelten Boards?

Oder verstehe ich da was falsch?



> > Mikrocontroller-Verleih

> Ohje, der Forth-Friedhof.


Ich weiß gar nicht wie der so frequentiert wird inzwischen.
Michael
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Old 12-05-08, 10:41 AM
Michael Kalus
 
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Default Re: Basel-Projekt Vorschlag

Rafael.

On 11 Mai, 10:17, Rafael Deliano <Rafael_DelianoENTFER...@t-online.de>
wrote:
> Adapterboards:http://www.embeddedforth.de/GP32/GP32boards.html


Deiner hompage ist gut zu entnehmen wie du die einsetzt. Programmiert
wird der Controller einmalig per Programmiergerät mit dem nannoFORTH,
und ab da kann dann via Terminal die Applikation im Controller selbst
angelegt werden?

Das Programmiergerät scheint auch nicht sehr aufwändig zu sein und
wird über eine serielle Schnittstelle bedient?

Grüße, Michael
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Old 12-05-08, 10:49 AM
Rafael Deliano
 
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Default Re: Basel-Projekt Vorschlag

> dass heißt nicht zu klein. Da kann man auch selbst dran herum löten.
Das ist der Vorteil von selber geätzt statt Board gekauft:
Fläche geht kaum in Kosten ein also klebt man nicht an SMD und
Briefmarkengrösse.

> Wie verbindest du deine CPU-Karte mit dem Breadboard?

Hier sieht mans etwas besser:
http://www.embeddedforth.de/temp/digbb.pdf
Auf der Lötseite werden die teueren Buchsenleisten
Conrad 735000-62 verwendet, sodaß man auf dem Lochrasterboard
billige Stiftleisten verbauen kann.

> Und was ist das für ein Chip in der Mitte des gefädelten Boards?

HP hat ehedem 8051 mit Masken-ROM als Decoder für Barcodelesestifte
angeboten:
http://www.embeddedforth.de/temp/hp.pdf

MfG JRD
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Old 12-05-08, 01:02 PM
Rafael Deliano
 
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Default Re: Basel-Projekt Vorschlag

> ab da kann dann via Terminal die Applikation im
> Controller selbst angelegt werden?

Der Anwender erhält das DIL40 IC programmiert mit nanoFORTH. Typisch
inzwischen auch mit den unbestückten Boards, habe ich genug rumliegen.
Bedienung erfolgt vom PC aus mittels Terminalprogramm. Source
wird im Klartext hochgeladen, sofort compiliert und ins FLASH
gespeichert.

> Das Programmiergerät scheint auch nicht sehr aufwändig zu sein und
> wird über eine serielle Schnittstelle bedient?

Ja. Die Software kann man sich nach Registrierung
kostenlos von P&E runterladen. Quasi die von Freescale
ehedem offizielle kostenlose Lösung für 68HC08.
Das Programmiergerät wird erst benötigt wenn nach vielen
Programmierzyklen oder bestimmten Bedienungsfehlern das FLASH
nichtmehr mag. Dann wird es komplett gelöscht und das System neu
einprogrammiert. Keine bleibenden Schäden.

Das Problem mit der V24 ist, daß sie langsam ist. Die nächste
IC-Generation von Freescale hat deshalb ein BDM-Inteface. Das ist
Schachtel $30 (?) die typisch an USB hängt. Es gibt zwar hochoffizielle
billige BDM-Lösungen von Freescale a la Spyder wie er mal in Elektor
angeboten wurde. Das ist aber eher verkrüppelter Müll. Letztlich
fliegen die Bastler bei Freescale raus.
Ich kann mir die BDM mit einem GP32 an V24 machen.

MfG JRD
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Old 12-05-08, 04:14 PM
Michael Kalus
 
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Default Re: Basel-Projekt Vorschlag

On 12 Mai, 10:49, Rafael Deliano <Rafael_DelianoENTFER...@t-online.de>
wrote:
> > dass heißt nicht zu klein. Da kann man auch selbst dran herum löten.

>
> Das ist der Vorteil von selber geätzt statt Board gekauft:
> Fläche geht kaum in Kosten ein also klebt man nicht an SMD und
> Briefmarkengrösse.


Vor allem wenn die Augen langsam nachlassen so wie bei mir
inzwischen! ;-))

Danke für die Ausführungen. Michael
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Old 13-05-08, 12:04 AM
Frank Buss
 
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Default Re: Basel-Projekt Vorschlag

Rafael Deliano wrote:

> Hier sieht mans etwas besser:
> http://www.embeddedforth.de/temp/digbb.pdf
> Auf der Lötseite werden die teueren Buchsenleisten
> Conrad 735000-62 verwendet, sodaß man auf dem Lochrasterboard
> billige Stiftleisten verbauen kann.


Die Buchsenleisten sehen so aus wie die, die ich mal von Reichelt gekauft
habe:

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA...;ARTICLE=73677

Die Abbildung stimmt nicht, so sehen die in Natura aus:

http://www.frank-buss.de/tmp/buchsenleiste.jpg

Oder das Datenblatt ansehen. Den einzigen Unterschied sehe ich im Preis:
Bei Conrad kosten die, auf die Pinanzahl raufgerechnet, mehr als dreimal
soviel.

--
Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
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Old 13-05-08, 06:22 AM
Rafael Deliano
 
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Default Re: Basel-Projekt Vorschlag

>> teueren Buchsenleisten Conrad 735000-62
> Reichelt

Sind technisch unterschiedlich.
Die von Conrad ( Hersteller ist http://www.fischerelektronik.de )
haben Kelchkontakte wie für ICs aber eben passend für übliche Stift-
leisten. Damit mehr Steckzyklen, wenig Kontaktprobleme, auch
problemlos trennbar.
Die von Reichelt sind ein gestanztes Blech. Entsprechend
Kontaktprobleme wenn man sie mal verkantet gesteckt hat.
Deshalb verwende ich die für ein Breadboard-Controllermodul lieber
nicht. Ich verbaue sie aber in anderen Anwendungen wo wenig
Steckzyklen zu erwarten sind.

MfG JRD
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Old 14-05-08, 09:08 AM
Rafael Deliano
 
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Default Re: [forth Tagung 2008] Basel-Projekt Vorschlag

> Fragen zur Diskussion:
Nachdem wohl Ende Diskussion ist kann man ja zusammenfassen:
* Nochmalerfindung von C-Control u.ä. "aber mit Forth" ist wenig
praktikabel weil teuer.
* Ein ideologisch motiviertes System das auf keinen realen Markt
zielt ist nicht erfolgversprechend. Das ist so ein Produkt wie
die VD.
* C-Control kann einen allgemeinen Markt erreichen, weil der
Anbieter das Vertriebssystem hat.
* Spezielle Systeme a la RN-CONTROL für Roboter können mit einiger
Mühe auf Vertriebsseite zumindest diesen Nischenmarkt erreichen.
Ob der groß genug ist wird sich zeigen.
Eine semiindustrielle Nische die bei kleinen Stückzahlen
höhere Kosten trägt kann auch interessant sein.
* man könnte sich wie gesagt eine Nische in der Nische suchen.
Müsste aber eben "spektakulär genug sein" ( vgl den Vorschlag
zu Biped ) um zumindest Interesse zu wecken. Stückzahlen bewußt
im Bereich 1-5 Stück. Letztlich Demosystem.

* Bestehende HW auf FORTH umzustricken ist oft/meist nicht
praktikabel
* wenn FORTH komplett im Zielsystem laufen soll gibt es
Mindestanforderungen an verfügbares FLASH, RAM,
ob das FLASH einfach aus Applikation änderbar ist usw.
* Es gibt nicht für jede CPU ein FORTH. Und eine ordentliche
Portierung ( incl. Handbuch, Assembler ) auf neue CPU lohnt
sich nur sporadisch.

* Soweit es überhaupt Leute gibt die mit Forth noch aktiv sind hat
offensichtlich jeder eigenes Forth-System, eigene CPU, eigene
Vorstellung von Hardware.
Sollte es jemals irgendwas kooperatives geben, dann wohl nur
als Multiprozessorsystem wo unterschiedliche Baugruppen z.B.
über SPI-Bus zusammenhängen.
Das kann z.B. irgendein Roboter-Monster sein der ausser Motoren
diverse Sensoren, Spracheingabe/ausgabe u.ä. Funktionen hat.
Das kann eh nur ein Demosystem sein, da man bei den
Randbedingungen keine technisch/ökonomische optimierte Lösung
erhält.

MfG JRD
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